Mein Statement als KünstlerNeue Pfade beschreiten zu können ohne Rücksicht, außer auf mich selbst, nehmen zu müssen, ist das größte Geschenk der Kunst an mich.Ich transportiere Gefühle und Erinnerungen meiner Träume in Bilder. Die Erinnerung eines Traumes während des Tages zu bewahren und es in ein Objekt zu transformieren ist sehr schwierig. Meine ausgeprägte Fantasie und mein besonderes Einfühlungsvermögen ermöglichen mir aber meine Werke zu vollenden. In Tagträumen oder in den Schatten der Nacht sehe ich andere unsichtbare Kreaturen oder bemerkenswerte Landschaften welche nur mir erscheinen. Papier ist nicht Papier für mich, ich sehe das Potential darin und in allen anderen Materialien, welche ich verarbeite. Es ist mein Anliegen, das Potential von Gefühlen und Ideen zu entdecken und zu fühlen. Wenn ich durch den Tag gehe erblickt mein Auge, hört mein Ohr, fühlt mein Körper und registriert mein Geist, gleich einem Seismographen, wunderbare und auch schreckliche Entdeckungen, die ich dann wieder in meine Kunst einfließen lasse. Als Künstler fühle ich mich erfolgreich, wenn ich aus dem Chaos, das ich am Anfang herstelle, zuletzt eine Ordnung in meinem Auge schaffen kann. Meine Selbstverwirklichung spiegelt sich in der Auseinandersetzung meines Lebens mit den Themen meiner Werke wieder. Den Betrachter zu provozieren, sich mit meiner Kunst und deren Inhalten auseinander zusetzen, ist dabei ein Hauptanliegen von mir. Kunst zu machen ermöglicht mir, das freie Atmen, ohne sie wäre ich hoffnungslos in meiner Gefühlswelt verloren und würde sicherlich ersticken und zugrunde gehen.